Crêpes
Hauchdünne Pfannkuchen aus der Bretagne, die heute in jeder französischen Küche gebacken werden — zu Mariä Lichtmess, zum Frühstück, an jedem beliebigen Nachmittag. Der Teig ruht eine halbe Stunde, damit das Mehl quillt und die Crêpes geschmeidig statt gummiartig werden. Die erste misslingt meistens; das ist Tradition, kein Versagen.
Zutaten
- Weizenmehl — 250 g
- Zucker — 1 EL
- Salz — 1 Prise
- Ei — 3 Stück
- Milch — 500 ml
- Butter, geschmolzen — 30 g
- Vanilleextrakt (optional) — 1 TL
- Butter für die Pfanne — 15 g
- Zucker zum Servieren — 2 EL
- Zitrone zum Servieren — 1 Stück
- Konfitüre zum Servieren (optional) — 4 EL
Zubereitung
- Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Eier hineinschlagen und verquirlen, dabei nach und nach das Mehl einarbeiten und die Milch in kleinen Portionen zugießen, bis der Teig glatt und klümpchenfrei ist.
- Die geschmolzene Butter und nach Belieben die Vanille unterrühren. Den Teig 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen; er sollte etwa so dickflüssig wie Sahne sein, bei Bedarf mit etwas Milch verdünnen.
- Eine Pfanne von 22 cm Durchmesser bei mittlerer bis starker Hitze erhitzen und mit einem Stück Küchenpapier dünn mit Butter einfetten.
- Etwa 50 ml Teig hineingießen und die Pfanne sofort schwenken und drehen, damit er sich dünn verteilt. 1 Minute backen, bis sich der Rand löst und die Unterseite goldene Flecken hat.
- Die Crêpe mit einem Pfannenwender wenden, weitere 30 Sekunden backen und auf einen Teller gleiten lassen. Die Crêpes nacheinander stapeln und die Pfanne alle paar Crêpes neu einfetten.
- Warm servieren, mit Zucker bestreut und mit etwas Zitronensaft beträufelt, oder mit Konfitüre bestrichen und geviertelt gefaltet.